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Der Shiitake
(Lentinula edodes, gelegentlich auch Pasania-Pilz genannt, nach
einer seiner bevorzugten Wirtspflanzen, dem Pasania-Baum) gehört
zu den sog. Heilpilzen
(Vitalpilze).
In der traditionellen
chinesischen Medizin wird er schon seit Jahrhunderten gegen viele
Krankheiten eingesetzt, die wir heute unter Bezeichnungen wie
Krebs, Grippe, Erkältung, Rheuma und Arthritis kennen. Auch bei
der Senkung des Cholesterinspiegels und damit im Kampf gegen Herzkrankheiten
ist er nützlich.
Dabei sollte
sich jeder Anwender darüber im klaren sein, dass jegliche
Selbstmedikation mit Natur-Heilmitteln in Verständnis unserer
westlichen Schulmedizin nur als Ergänzung zum Arztbesuch
gesehen wird. Bisher zumindest. Die Beschäftigung mit diesem
Thema wird Ihnen allerdings helfen, den behandelnden Arzt gezielt
auf die Wirkung von Natur-Heilmitteln hinzuweisen.
Allerdings
muss man den Einsatz von Shiitake-Pilzen natürlich nicht
unbedingt so eng sehen, denn es geht eigentlich nur um den vermehrten
Verzehr, um eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen.
Die Pilze sind insofern vielleicht weniger Natur-Heilmittel, als
vielmehr gesundes Nahrungsmittel.
Anwendung:
Shiitake werden
gekocht, gebraten oder in Alufolie bzw. offen im Backofen gedünstet.
Dazu gibt es gekochten Reis; als Gemüse eignet sich zusätzlich
milde Paprika oder Tomaten. Fleisch sollte sparsam mit diesen
Pilzen zusammen verwendet werden - am ehesten noch Fisch oder
Geflügel.
Der Verfasser
hält zusätzliche Gewürze für verzichtbar;
einige Autoren empfehlen Soja- bzw. Tomatensauce oder auch die
traditionelle japanische Gewürzpaste Miso, die es
mittlerweile auch in Deutschland in vielen Geschäften zu
kaufen gibt.
Man kann Shiitake-Pilze
sehr gut selbst kultivieren; im internationalen Massstab gesehen,
ist dieser Speisepilz nach dem Champignon sogar der am häufigsten
kultivierte Pilz. Wir haben die Kultur dieser Pilze unter pilzzucht.de
dargestellt.
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